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Privathaus Prillinger
Wels, OÖ, 2005-06

Die Bindung des Bauherrenehepaares an ihr Geburtshaus als Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe des ‚Auszugshauses'. Die Präsenz dieses zum Büro umfunktionierten Vierkanthofes in unmittelbarer Nachbarschaft soll auf die Lebensqualität der Bauherren einen möglichst geringen Einfluss haben.

Großflächige Lager- und Produktionshallen des im Besitz der Bauherren befindlichen Logistikunternehmens kontrastieren mit einer ländlichen Vorstadtidylle, in die sich der für die Region typische Vierkanthof einfügt. Ein eigenständiger Baukörper hat inmitten dieser gegensätzlichen Bezüge zu koexistieren. Der optimalen Ausrichtung des Hauses zur Sonne steht die Einsichtigkeit vom Hof entgegen. In Auseinandersetzung mit Arbeiten des britischen Künstlers Paul Noble entstehen einzelne, ineinandergeschachtelte Funktionskuben, schachbrettartig angelegt und höhenmäßig differenziert entsteht eine reiche Dachlandschaft. Die Höhensprünge sind im Inneren fortgesetzt und generieren die unterschiedlichen

 

Raumqualitäten des offenen Wohnbereiches, gleichzeitig vermitteln sie zwischen dem ein- und zweigeschossigen Bauteil, unter den sich eine Garage schiebt. Entlang dieser Höhensprünge sind Oberlichten eingesetzt, diese gewährleisten zusammen mit großflächigen Verglasungen der Längsfassaden eine über den Tag verteilte und differenzierte Sonneneinstrahlung sowie die physische und visuelle Verbindung mit dem Außenbereich bei einem Minimum an Einsichtigkeit.

Grünraumplanung: DI Lisa Radler, Linz

Konstruktion: Ziegelmassivbau mit Rieselwurf-Putzfassade
Grundstücksfläche    2500m2
Umbauter Raum      1900m3
Bruttogeschoßfläche   243m2
Nutzfläche                 210m2

Artikel in der Tageszeitung derStandard:
http://derstandard.at/fs/1244461040235/Immobilien-Manufaktur-des-Lebensgluecks

























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